Project Description

Auf Grundlage des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) und der Zielsetzung der Landesregierung ambulant vor stationär handelt es sich bei der ABW Seniorenpension um eine vorrangig für ältere, pflegebedürftige und auch demenziell erkrankte Personen eingerichtete ambulante Wohnform nach Anforderung des § 5 LWTG (Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe) bis zu 12 Personen. ABW steht für Ambulant Betreute Wohnform und soll uns im weiteren Verlauf dabei helfen, das Konzept von anderen Seniorenpensionen zu unterscheiden. Die angebotenen Dienstleistungen beschränken sich auf Wohnraumvermietung und Betreuungsdienstleistungen. Die ABW Seniorenpension stellt eine kleine dezentrale Wohneinheit dar, die das „Kasernierungsdenken“ entzerren helfen soll und ein familienähnliches Wohnen ermöglicht, die Kommunikation fördert sowie die Vereinsamung verhindert.

Die Pension wird innerhalb der jeweiligen Ortschaft explizit für Mitglieder der Gemeinde durch Existenzgründer betrieben, die aus dem Alten-/Krankenpflegesektor kommen und die persönliche und fachliche Eignung hierzu besitzen. Mitarbeiter können direkt aus den jeweiligen Ortschaften und auch aus schwerer erschließbaren Demographien rekrutiert werden (z.B. Hausfrauen).

Pflegedienstleistungen werden durch den mobilen Pflegedienst übernommen.

Die Immobilie, in der sich die Pension befindet, gehört dabei der Gemeinde. Es handelt sich in der Regel um ein ehemals leerstehendes öffentliches Gebäude (z.B. Schule, Kindergarten o.ä.). Sie beantragt einen Kommunalkredit und führt die notwendigen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen durch. Der aus dem Kredit entstehende Kapitaldienst wird dann durch die Pacht gedeckt, den die Gemeinde von dem Betreiber fordert. Ihr entstehen durch den Umbau keine weiteren Kosten, die nicht durch den laufenden Betrieb gedeckt würden.

Sollte sich in einer Ortschaft nicht die Gemeinde, sondern ein privater Investor für die Errichtung einer ABW Seniorenpension interessieren, sieht der Ablauf wie folgt aus: Der Investor, der zugleich Besitzer einer geeigneten Immobilie ist, besorgt sich unter Mithilfe einer Bürgschaft der ISB eine Finanzierung für die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen. Für die notwendigen Investitionen kann der Investor über eine Hausbank 80% Bürgschaft bei der ISB (Investitions- und Strukturbank RLP) beantragen. Die Kreditvergabe erfolgt unter banküblicher Betrachtung. Der private Investor benötigt im Idealfall eine ganz oder zum größten Teil lastenfreie Immobilie, um sie zu einer ABW Seniorenpension auszubauen. Der Kapitaldienst wird hierbei nicht durch die Pacht, sondern direkt durch die Einnahmen des laufenden Betriebs gedeckt.

Wir haben das Konzept der ABW-Seniorenpension entwickelt. Die Webseite finden Sie hier: www.abw-seniorenpension.de